
Art.Nr.: SZN661
»Krieg. Krieg bleibt immer gleich.« (Ron Perlman in Fallout)
Seit fast vier Jahren tobt der Krieg in der Ukraine. Nach dem Angriff der russischen Truppen am 24. Februar 2022 hat er unterschiedliche Phasen durchlaufen, ist jedoch mittlerweile zu einem zermürbenden Abnutzungskampf geworden, der ähnlich den Schlachten im Ersten Weltkrieg verwüstete Mondlandschaften hinterlässt und als Spiegelbild der Zerstörung, die er am Menschen anrichtet, auch die gesamte Natur in die Vernichtung zieht. »Niemandsland« nannten die Soldaten des Ersten Weltkriegs diese Landschaften der totalen Verwüstung.
In der Menschheitsgeschichte sind Natur und Krieg jedenfalls eng miteinander verwoben. Entweder machte man sich die natürlichen Voraussetzungen zunutze (Guerillakampf im Dschungel etc.), vernichtete die Lebensgrundlagen des Feinds oder setzte die Natur selbst als Waffe ein (Feuersbrünste, Flutungen etc.). Im industriellen Zeitalter erfuhr dieser Austausch eine Wendung ins Extreme. Unsere aktuelle Ausgabe widmet sich dieser Wendung auf besondere Art und Weise.
Beiträge u.a.:
Andreas Punert
Tod im Zeitraffer – der Einsatz von Entlaubungsmitteln im Vietnamkrieg
Volker Zierke
Menschen, Tiere, Explosionen
Jonas Schick
Kein schöner Land – Ökokatastrophe in der Ukraine
Jörg Seidel
Mein Kräuterjahr
92 Seiten, DIN A413,00 EUR
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