Die Kehre #27: Wildnis

Art.Nr.: SZN789

Wo der Mensch weicht, kehrt die Natur zurück. So lautet, auf eine einfache Formel gebracht, das Versprechen der Wildnisbewegung. Wälder sollen sich selbst überlassen, Landschaften von menschlichen Eingriffen befreit werden. Was unsere Vorfahren mühsam zurückdrängten, wird zum Sehnsuchtsort einer Gesellschaft, die zwischen Großraumbüro und Smartphone den Kontakt zum Lebendigen verloren hat: die unberührte Natur.

Doch ist die Wildnis tatsächlich die bessere Natur? Was wird aus den artenreichen Kulturlandschaften, die erst durch die Arbeit vieler Generationen entstanden sind? Und ist der Mensch zwangsläufig ein Störenfried, dessen Rückzug der Natur zugute kommt?

Die neue Ausgabe der Kehre widmet sich der Wildnis als ökologischem Ideal und Gegenentwurf zur modernen Welt. Zwischen Wolfsrückkehr, Wildnisromantik und der Bewahrung gewachsener Landschaften stellt sie eine grundsätzliche Frage: Muss der Mensch die Natur sich selbst überlassen – oder liegt seine Verantwortung gerade darin, sie mitzugestalten?

Beiträge u.a.:

Jonas Schick 
Unberührte Natur

Kevin Dorow  
Die Wildnis als Gegenentwurf zur urbanen Progressivität

Wolfgang Schmid
Wolfsland

Gespräch mit Tom Rowsell (»Survive the Jive«)  
»Der Mensch hat die Verantwortung für die Natur«

Preis:

13,00 EUR

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Die Kehre #27: Wildnis