Auf dem Weg zur Feldherrnhalle: Lebenserinnerungen an die Zeit des 09.11.1923 mit Dokumenten in fünf Anlagen
Das Buch „Auf dem Weg zur Feldherrnhalle“ (erschienen 1937) ist eine autobiographische Schrift von Erich Ludendorff. Es behandelt primär die Ereignisse rund um den Hitlerputsch vom 8. und 9. November 1923 in München.
Ludendorff schildert die Vorbereitung und Durchführung des Putsches aus seiner Sicht. Bürgerbräukeller: Die Ereignisse am Abend des 8. Novembers, als Adolf Hitler die „nationale Revolution“ ausrief. Der Marsch: Der tatsächliche Marsch durch die Münchener Innenstadt am 9. November, der an der Feldherrnhalle blutig endete.
Das Buch diente Ludendorff dazu, seinen Wandel vom reinen Militärstrategen zum politischen Akteur der völkischen Bewegung darzustellen. Er beschreibt seine Motivation, die Weimarer Republik („System von Weimar“) zu stürzen. Er betont seine Rolle als moralische Instanz und „Feldherr“ der nationalen Bewegung.
Das Werk enthält umfangreiche Anlagen mit Briefen, Aufrufen und Befehlen aus der Zeit des Putsches, um seine Darstellung historisch zu untermauern.
Erich Ludendorff - Auf dem Weg zur Feldherrnhalle. Archiv-Edition im Verlag für ganzheitliche Forschung, Viöl / Nordfriesland 1996 (Faksimile der Ausgabe von 1937), 156 Seiten, Broschur, 13,70 €.
Diesen Artikel haben wir am 17.04.2026 in unseren Katalog aufgenommen.