MetaPol-Verlag

Bräuninger, Werner - In Minenfeldern. Als deutscher Autor in der Inneren Emigration

Bräuninger, Werner - In Minenfeldern. Als deutscher Autor in der Inneren Emigration
Für eine größere Ansicht klicken Sie auf das Vorschaubild
28,00 EUR
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb
Lieferzeit: 3-4 Tage
Art.Nr.: SZN636
Hersteller: MetaPol-Verlag
Mehr Artikel von: MetaPol-Verlag



  • Details
  • Kunden-Tipp

Produktbeschreibung

Mit „In Minenfeldern“ legt Werner Bräuninger einen schonungslos offenen Rückblick auf mehr als 35 Jahre schriftstellerisches Wirken vor. Zwischen literarischer Leidenschaft und publizistischem Streit schildert er seinen Weg durch die „Minenfelder“ eines ideologisch aufgeladenen Zeitgeistes – von prägenden Jugenderfahrungen über den Aufbruch als Autor bis hin zu den Angriffen, die ihn in die Innere Emigration drängten.

Entstanden ist ein autobiographisch geprägtes Werk, das zugleich ein sensibles Zeitzeugnis der Bundesrepublik und ihres Wandels darstellt. Persönliche Begegnungen, literarische Einflüsse, politische Kämpfe und die Auseinandersetzung mit den großen Fragen der Nation machen dieses Buch zu einem eindringlichen Dokument eines Autors, der polarisiert – und gerade deshalb gelesen werden sollte.

Der Autor:
Werner Bräuninger zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen des konservativen Spektrums. Mit zahlreichen Büchern, Essays und Beiträgen in bedeutenden Zeitschriften hat er sich als scharfsinniger Analytiker und unbequemer Publizist einen Namen gemacht. Sein Werk umfasst kulturhistorische Studien ebenso wie politische Zeitdiagnosen und literarische Arbeiten – stets getragen von intellektueller Leidenschaft und kompromissloser Haltung.

Werner Bräuninger - In Minenfeldern. Als deutscher Autor in der Inneren Emigration. MetaPol-Verlag, Berlin 2025, 665 Seiten, Festeinband, 28,00 €.


Buchbesprechung aus Nationaler Sozialismus Heute #52:

Vielen unserer Leser ist Werner Bräuninger als Verfasser der Kühnen-Biographie und der Bücher „Hitlers Kontrahenten in der NSDAP 1921–1945“ und „Strahlungsfelder des Nationalsozialismus: Die Flosse des Leviathan“ bekannt.

Ich selbst habe Werner Bräuninger bei seinen Nachforschungen zur Kühnen-Biographie kennengelernt, wo er mir über Jahre bestimmt gefühlte tausend Fragen gestellt hat, sehr beharrlich und genau, aber immer angenehm im Umgang.

Vorgestellt wird sein neues Buch „In Minenfeldern. Als deutscher Autor in der Inneren Emigration“ als schonungslos offener Rückblick auf mehr als 35 Jahre schriftstellerisches Wirken: Zwischen literarischer Leidenschaft und publizistischem Streit schildert er seinen Weg durch die „Minenfelder“ eines ideologisch aufgeladenen Zeitgeistes – von prägenden Jugenderfahrungen über den Aufbruch als Autor bis hin zu den vielfachen Angriffen durch den linken Mainstream und staatlichen Schikanen, die ihn in die Innere Emigration drängten.

Bei so einer Inneren Emigration sehe ich auch Tücken, geistig hat man sich vom Elend des Systems verabschiedet, die Minenfelder bleiben aber tagtäglich gegenwärtig.

Weiter heißt es in der Buchbeschreibung, dass ein autobiographisch geprägtes Werk entstanden ist, das zugleich ein sensibles Zeitzeugnis der Bundesrepublik und ihres Wandels darstellt. Persönliche Begegnungen, literarische Einflüsse, politische Kämpfe und die Auseinandersetzung mit den großen Fragen der Nation machen dieses Buch zu einem eindringlichen Dokument eines Autors, der polarisiert.

Als einer der schärfsten Kritiker ungezügelter Masseneinwanderung analysiert er die Hintergründe und die drohenden tödlichen Gefahren und nennt auch das klägliche Versagen des deutschen Konservativismus deutlich beim Namen. Aber auch die NPD erlebt er selbst über viele Jahre und schreibt kritisch und witzig im Detail über die offensichtlichen Mängel.

Ich habe den Autor nach einer zentralen Aussage gefragt, und er antwortete, sein persönlicher Tenor wäre in etwa so, wie er es an einer Stelle im Vorwort formuliert hat:

Fast wie zwangsläufig musste daher aus diesem Text auch eine Art „Programm“ hervorgehen, denn wer analysiert und kritisiert, wie ich dies nicht selten tue, sollte notwendig auch Alternativen und eine politische Vision aufzeigen, auch wenn dies in einer Schrift wie der vorliegenden nur punktuell und nicht etwa in Form einer feststehenden, allgemeingültigen Doktrin möglich ist. Somit ist dieses Buch, vor allem in seinem zweiten Teil, keine ideengeschichtliche, historische, philosophische oder gar „weltanschauliche“ Abhandlung, sondern eher eine auf dem „Gefechtsstand“ entstandene Bestandsaufnahme und schonungslose Abrechnung mit den Herrschenden in der Berliner Republik und jenen unseligen Kräften, die uns als Volk und Nation dem Untergang überantworten wollen.

Noch deutlicher finde ich aber seine folgenden Worte:

Heute hat man Deutschland ein Narrengewand übergestülpt und einen Schandblock um den Hals gelegt. Entstanden ist daher ein Versuch, mein eigenes Leben einzuordnen in meine Zeit, in eine Bekenntnisschrift, deren Überzeugungskraft aus ihrer biographischen Verwurzelung resultieren soll.

An Aktualität und Treffsicherheit kaum zu überbieten, ist das Kapitel „Konfrontationen mit der Jungen Freiheit“ – deren Chef Dieter Stein neulich bei der Buchmesse „SeitenWechsel“ hinter den Kulissen mit massivem Druck für den Ausschluss des Sturmzeichen-Verlages gesorgt hat [zu den Hintergründen siehe N.S. Heute #51 – Anm. d Red.] – wo Dieter Stein wie folgt beschrieben wird:

Abermals zeigte sich dessen ungeheuer große Ängstlichkeit vor dem Mainstream und der veröffentlichten Meinung sowie die immer wieder erkennbare Absicht, irgendwann einmal am Katzentisch des Establishments mitjammern zu dürfen. Dieses geradezu paranoide Abgrenzungsbedürfnis gegen alle und jeden, die „rechter“ waren als er selbst – was keiner größeren Kunst bedarf – blieb mit der irrigen Hoffnung verbunden, eine solche wohlgefällige Haltung würde einmal von den Allgewaltigen in Politik, Medien oder gar den „Diensten“ honoriert werden.

Das Kapitel „Höllenfahrt des Transhumanismus“ sehe ich recht kritisch, weil darin typisch christliche, konservative Ängste vor der Künstlichen Intelligenz und ähnlichen Technologien formuliert werden.

Es nutzt nichts, davor zu warnen und sich abwehrend davor zu verschließen, weil technische Erfindungen, die einmal in der Welt sind, auch genutzt werden und noch nie rückgängig gemacht wurden.

Also bleibt uns nur die Chance, den technischen Fortschritt zu unseren Gunsten noch exzessiver zu nutzen als unsere Gegner. Technischer Vorsprung ist heutzutage entscheidend, und nur so gelingt es auch, Kultur, Mythos und Ritus, Gott, Liebe, Familie, Volk und Nation – Bräuningers Aufzählung – in die Zukunft zu retten.

Das Buch hat aber insgesamt meine unbedingte Leseempfehlung. Die über 600 Seiten sind kurzweilig und flüssig zu lesen, die politischen Ereignisse der letzten Jahrzehnte werden treffsicher und pointiert dargestellt und kommentiert. Die mitwirkenden Personen aus dem rechten und nationalen Spektrum, die teilweise noch heute aktiv sind, werden so witzig und plastisch beschrieben, dass man beim Lesen öfters ins Schmunzeln gerät.

Kunden, die diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel bestellt:

N.S. Heute Nr. 52 (März/April 2026)
Lieferzeit: 3-4 Tage
6,00 EUR
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten
N.S. Heute Nr. 51 (Jan./Feb. 2026)
Lieferzeit: 3-4 Tage
6,00 EUR
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Schwab, Jürgen - Fränkische Novellen
Lieferzeit: 3-4 Tage
Unser bisheriger Preis 20,00 EUR Jetzt nur 9,80 EURSie sparen 51% / 10,20 EUR
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten

Diesen Artikel haben wir am 04.10.2025 in unseren Katalog aufgenommen.

Willkommen zurück!
Hersteller
MetaPol-Verlag